Bruhin
Erste Erwähnung: 1217
Wappen: In Blau eine schwarze Bärentatze mit zwei Sternen und als Schildfuss ein goldener Dreiberg. Von fünf bekannten Bruhinwappen führen deren vier eine Bärentatze als Schildfigur, während ein fünftes als redendes Wappen eine Hacke enthält, was auf «bruchmachen» d. h. Urbarmachen hinweist. Die heraldische Kommission des Kantons Schwyz entschloss sich für das abgebildete Wappen, weil es einesteils gleich dem ältesten bekannten Bruhinwappen die Bärentatze aufweist und andernteils als Familienwappen sehr verbreitet ist. Es entstammt einem Siegel des Johann Bruhi, Ammann in der March (Styger 193).
Name: Die Herkunft des Namens Bruchin wird von «bruchmachen» abgeleitet. Es ging um die erste Bestellung des Bodens, der dann zum Anbau geeignet war. Der Sage nach soll ein von einem Bären verfolgter Eingewanderter sich so tapfer gewehrt haben, dass die Einheimischen meinten, den könne man «bruchen».
Alte Landleute der March und Mitglieder der Genossamen von Wangen, Siebnen, Schübelbach, Kaien und Gelbberg/Rossweid.









